Elemente gegenstandsloser Malerei

Farben

Nach der Erfindung der Fotografie entwickelte sich die Malerei stark in eine gegenstandslose Richtung. Die Wirkung der Farben, deren Helligkeit, Sättigung und Kontrast in Beziehung zueinander rückte in den Fokus der Ästhetik.

Texturen

Die Textur eines gemalten Bildes hängt stark vom Untergrund, der verwendeten Farbe und den individuellen Farbauftrag ab. Diese Haptik unterscheidet ein gemaltes Bild deutlich von einem digital erschaffenen/gedruckten Bild. Papier- oder Farbstrukturen lassen sich auch im dreidimensionalen Raum auf den Objekten darstellen.

Form und Komposition

Die Anordnung von Objekten, deren Lage im Raum und Richtung entscheidet über die Aussagekraft eines Bildes. Ob der Bildaufbau zentriert, divergierend, statisch oder dynamisch ist wird vom Rezipienten gefühlsmäßig wahrgenommen.

Licht und Schatten

Obwohl Licht und Schatten DAS Stilmittel der Fotografie sind, spielen sie auch in der Malerei keine unbedeutende Rolle. Die Veränderung der Farbgebung und der Beziehung der Elemente zueinander und zum Raum wird maßgeblich durch Licht und Schatten bestimmt.

QUELLEN:

https://de.wikipedia.org/wiki/Malerei

https://www.wortbedeutung.info/Malerei/

https://de.wikipedia.org/wiki/Digitales_Malen#Illustration

L.Mogohy-Nagy: Malerei, Fotografie, Film. München: Albert Langen Verlag 1927.